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Reisedurchfall trübt die Urlaubslaune

Der Urlaub soll die schönste Zeit des Jahres werden. Dafür hat man sich ein interessantes Reiseziel ausgesucht, im Voraus geplant und schon lange steigt die Vorfreude. Treten ausgerechnet in dieser Zeit Erkrankungen auf, ist das doppelt und dreifach lästig und schmälert das Vergnügen erheblich. Reisedurchfall, auch landläufig als „Montezumas Rache“ bezeichnet, gehört zu den besonders unschönen Begleiterscheinungen, die im Urlaub auftreten können.

Betroffene leiden zunächst an Anzeichen wie Blähungen, Übelkeit oder haben keinen Appetit. Ein typisches Symptom ist auch ein wässriger und unförmiger Stuhlgang, der mehrmals täglich (dreimal oder öfter) auftritt. Diese Anzeichen stellen sich meistens ein paar Stunden bis wenige Tage nach dem Kontakt mit der Ursache des Reisedurchfalls ein. An der Stärke der Symptome lässt sich schon ein erster Schluss auf die Ursache ziehen: Ist der Reisedurchfall Folge einer Erkrankung, fallen die Symptome heftiger aus, als wenn der Körper nur auf den Stress oder auf Lebensmittel reagiert, das er nicht gewohnt ist. Liegt der Reisedurchfall an ungewöhnlichen Mahlzeiten oder dem Reisestress, klingt er in aller Regel auch schneller wieder ab.

Reisedurchfall kann jedoch auch von Bakterien, Viren oder Parasiten ausgelöst werden. Sind die Hygienebedingungen mangelhaft, können Bakterien oder auch Parasiten unter anderem durch Tiere, aber auch über Lebensmittel oder das Wasser übertragen werden. Auch Noroviren können über Lebensmittel oder Wasser übertragen werden.

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, dass man an Reisedurchfall leidet, gibt es einfache Maßnahmen zur Vorbeugung: Auf Hygiene kann man zu einem Teil selbst achten, indem man sich die Hände regelmäßig wäscht und Lebensmittel nicht nur wäscht, sondern auch schält. Eine Grundregel für Lebensmittel lautet, sie zu kochen, zu braten, zu schälen oder ganz darauf zu verzichten. Vor allem Fleisch gut durchzugaren ist sinnvoll, da so Erreger abgetötet werden. Auch bei Eiern sollte man darauf achten, denn sie könnten Salmonellen enthalten.

Bereitet man Nahrungsmittel nicht selbst zu, sollten sie dennoch heiß sein, wenn sie serviert werden. Ist es bei Hitze auch verführerisch, Mahlzeiten nicht ganz so heiß zu genießen, so sammeln sich vor allem in lauwarmen Gerichten schnell Bakterien, da sie hier eine ideale Umgebung vorfinden. Zu fertigen Salaten sollte man ebenfalls nicht greifen und sowohl auf Leitungswasser als auch auf Eiswürfel besser verzichten. Nutzt man Wasser aus der Leitung, sollte es vorher abgekocht werden. Zum Zähneputzen nimmt man besser Mineralwasser aus Flaschen.

 

Hat „Montezumas Rache“ doch zugeschlagen, ist es wichtig, viel zu trinken, denn der Körper verliert Flüssigkeit. Aktivkohle oder auch Heilerde binden schädliche Stoffe im Magen und können bei leichten Fällen von Durchfall schon helfen. Gerade Aktivkohle hat jedoch eine sehr starke bindende Wirkung, hier sollte besonders darauf geachtet werden, viel zu trinken. Gemüsebrühe führt dem Körper dabei nicht nur Nährstoffe, sondern auch wichtige Salze zu. Stark verdünnter Saft und vor allem Tee eignen sich ebenfalls. Das in unseren Breiten häufig verwendete Hausmittel Salzstangen und Cola könnte die Symptome jedoch verschlimmern, da das Koffein die Verdauung anregt.

In der Reiseapotheke sollten Medikamente gegen Reisedurchfall auf keinen Fall fehlen. Welche Produkte hier sinnvoll sind, darüber berät Sie Ihr Apotheker gerne.

In leichten Fällen von Reisedurchfall bekommt man die Symptome glücklicherweise mit der richtigen Reiseapotheke, die im Urlaubsgepäck auf keinen Fall fehlen sollte, genug Flüssigkeit und Ruhe schnell wieder in den Griff.

Hält der Reisedurchfall jedoch länger als nur ein paar Tage an, sollte man damit zum Arzt gehen. Vor allem wenn weitere Symptome auftreten, wie Fieber, Erbrechen oder Bauchschmerzen, ist mit einer Infektion zu rechnen. Diese sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wurde die Infektion von Bakterien ausgelöst, wird diese in aller Regel mit Antibiotika behandelt. Bei einem Arztbesuch sollte man auch darauf hinweisen, wenn sich die Schleimhäute trocken anfühlen. Dies kann ein Anzeichen für Dehydration sein, die auf den Durchfall gefolgt ist, und muss ebenfalls behandelt werden.
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